Vier Augen sehen mehr als zwei

Cover: Boland (2011): Vier Augen sehen mehr als zwei

Jan Hendrik Boland (2011):
Vier Augen sehen mehr als zwei

Computergestütztes Peer-Feedback im Deutschunterricht

Seiten: 205
Buch: 39,90
ISBN:978-3-942158-05-3
E-Book: 35,90 €
ISBN:978-3-942158-06-0

Jeder Schüler kennt das Problem: Ein guter Text schreibt sich nicht von selbst.
Ab einem bestimmten Punkt ist man vor allem eines: textblind. Helfen kann da der eigene Mitschüler, denn vier Augen sehen mehr als zwei.
Die so genannte Peer-Feedback-Methode ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich über die Qualität ihrer Texte auszutauschen. Besonders einfach geht das mit dem PC. Computergestütztes Peer-Feedback hilft Schülern, ihren eigenen Text im Deutschunterricht selbstständig zu überarbeiten.
Ein Blick in die Schulwirklichkeit zeigt, dass computergestützte Textüberarbeitung im Fach Deutsch häufig keine Rolle spielt. Bisherige Untersuchungen befassen sich ausschließlich mit jüngeren Lernern.
Diese Studie geht einen Schritt weiter: Erstmals profitieren Schüler der Sekundarstufe II am Berufskolleg in einer eigens entwickelten Unterrichtsreihe vom didaktischen Potential der Peer-Feedback-Methode. Dem Autor gelingt es erfolgreich, wichtige Erkenntnisse der empirischen Schreibforschung auf die Unterrichtspraxis zu übertragen.

 

Inhalt

1. Einführung und Übersicht
1.1 Einleitung
1.2 Begriffsbestimmung
1.3 Fachdidaktische Relevanz und Umfang der Studie
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Abschließende Bemerkungen

2. Ausgewählte Befunde der Schreibforschung und ihre didaktische Bedeutung
2.1 Einleitung
2.2 Schreiben als kognitiver Problemlöseprozess
2.3 Kooperation und elektronische Hilfsmittel im Schreibprozess
2.4 Schreibenlernen aus (sozial-)konstruktivistischer Perspektive: Prozessorientierte Schreibdidaktik
2.5 Abschließende Bemerkungen

3. Revisionen als Subkomponente im Schreibprozess
3.1 Einleitung
3.2 Modellvorstellungen zum Revisionsprozess
3.3 Revisionsprozesse erfahrener und unerfahrener Schreiber
3.4 Perspektivwechsel als Voraussetzung für produktive Revisionsprozesse
3.5 Abschließende Bemerkungen

4. Computergestütztes Peer-Feedback als Hilfsmittel im Revisionsprozess
4.1 Einleitung
4.2 Überblick über Formen und Funktionen schulischen Peer-Feedbacks
4.3 Wirkung von Peer-Feedback auf die Revision und die Qualität von Lernertexten
4.4 Computergestütztes schriftliches Peer-Feedback
4.5 Abschließende Bemerkungen

5. Forschungsziel und Fragestellungen der Arbeit
5.1 Einleitung
5.2 Untersuchungsziel
5.3 Untersuchungsfragen
5.4 Abschließende Bemerkungen

6. Datenerhebung
6.1 Einleitung
6.2 Experimentelles Design
6.3 Auswahl und Umfang der Stichprobe
6.4 Untersuchungsplan
6.5 Erhebungsinstrumente
6.6 Abschließende Bemerkungen

7. Datenanalyse
7.1 Einleitung
7.2 Analyse der Schülerfragebögen
7.3 Analyse der Qualität der Schülertexte
7.4 Analyse der Peer-Feedback-Kommentare
7.5 Analyse der Revisionen
7.6 Abschließende Bemerkungen

8. Ergebnisse
8.1 Einleitung
8.2 Ergebnisse der Eingangs- und Abschlussbefragung
8.3 Ergebnisse der Bewertung der Schülertexte
8.4 Ergebnisse der Auswertung des computergestützten Peer-Feedbacks
8.5 Ergebnisse der Auswertung der Textrevisionen
8.6 Abschließende Bemerkungen

9. Ergebnisdiskussion und Folgerungen für die Praxis
9.1 Einleitung
9.2 Antwort auf forschungsleitende Fragen
9.3 Konsequenzen für den Deutschunterricht
9.4 Abschließende Bemerkungen

10. Rückblick und Ausblick
10.1 Einleitung
10.2 Zusammenfassung der Studie
10.3 Geltungsumfang der vorliegenden Studie
10.4 Schlusswort und Ausblick auf weiterführende Forschungen

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Anhang

 

Dr. Jan Hendrik Boland absolvierte ein Lehramtsstudium in den Fächern Deutsch und Wirtschaftswissenschaft. Er unterrichtet an einem Berufskolleg im Ruhrgebiet und ist seit 2010 abgeordneter Lehrer im Fachbereich Germanistik/Linguistik der Universität Duisburg-Essen.

Kritiken und Pressestimmen

„Die hier vorgestellte Peer-Feedback-Methode verdient interessierte Aufmerksamkeit und sollte unbedingt ihren Weg in die Unterrichtspraxis finden.“ (Ursula Esterl, Rezension in: Informationen zur deutschdidaktik. ide 4/2013, S. 128.)

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