Den Sport gestalten. Carl Diems Leben (1882-1962)

Cover: Becker (2013): Den Sport gestalten. Carl Diems Leben (1882-1962)

Frank Becker (2013):
Den Sport gestalten. Carl Diems Leben (1882-1962)

(Biografie in vier Bänden)
2., durchgesehene Auflage
Gesamtausgabe (Paperback) im Schuber

Seiten: 1252
Buch: 99,00
ISBN:978-3-942158-58-9
E-Book: 89,00 €
ISBN:978-3-942158-59-6

Den Sport gestalten – das war die Lebensaufgabe, die Carl Diem sich stellte. Als aktiver Sportler und Sportjournalist, als Funktionär und Organisator, als Pädagoge und Wissenschaftler begleitete er den deutschen Sport von seinen Anfängen vor dem Ersten Weltkrieg bis zu jener Kulturbedeutung, die er auch in der Gegenwart noch besitzt.
In Diems Leben, das mit dem Kaiserreich, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus und den Anfangsjahren der Bundesrepublik vier ganz unterschiedliche Phasen deutscher Geschichte durchlief, spiegeln sich die entscheidenden Etappen der Sportentwicklung in diesem Land. Aber auch der internationale Sport kommt in den Blick, dem Diem durch die Olympische Bewegung und vielfältige Aktivitäten im Ausland verbunden war.
Ein besonderes Augenmerk widmet diese erste wissenschaftliche Biografie über den ‚Vater des deutschen Sports‘ der Frage, wie das Verhalten Diems in der NS-Zeit zu erklären und zu beurteilen ist.

Frank Beckers Carl Diem-Biografie, die nun in der 2. Auflage erschienen ist, löste in Fachwelt und Medien ein großes Echo aus, ebenso auf dem Feld der Geschichtspolitik: Viele Entscheidungsträger orientierten sich an seinen Forschungsergebnissen, indem sie Diem-Straßen oder nach Diem benannte Sportstätten umbenannten. Die von Becker gegebene Empfehlung für den Umgang mit der Erinnerung an Diem ist vom Deutschen Olympischen Sportbund mit öffentlicher Stellungnahme vom 1. Februar 2012 mittlerweile zur Richtschnur für die eigene Position in der Diem-Debatte gemacht worden.

Links zu den Einzelbänden (2., durchgesehene Auflage)
Band I: Kaiserreich
Band II: Weimarer Republik
Band III: NS-Zeit
Band IV: Bundesrepublik

Frank Becker ist seit 2011 Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Duisburg-Essen. Er hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts verfasst. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten erhielt er u. a. 2000 den Werner-Hahlweg-Preis und 2002 den Nachwuchs-Forschungspreis der Universität Münster.

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