Arbeitsstelle für Edition und Editionstechnik (AEET)

In der Arbeitsstelle für Edition und Editionstechnik (AEET) der Universität Duisburg-Essen werden Bestände aus privaten und öffentlichen Archiven, die bisher nicht oder nur schwer zugänglich sind, digital aufbereitet, transkribiert, übersetzt, kommentiert und in Datenbanken erfasst, um sie für die wissenschaftliche Forschung, insbesondere für regionalgeschichtliche Recherchen, bereitzustellen.

Informationen zur AEET und deren Projekten finden Sie unter:
http://www.uni-due.de/germanistik/aeet


Anschriften der Redaktion

Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Geisteswissenschaften
Arbeitsstelle Edition und Editionstechnik
Prof. Dr. Rüdiger Brandt
Prof. Dr. Hermann Cölfen †
Prof. Dr. Karl Helmer
Prof. Dr. Gaby Herchert
Universitätsstraße 12
45117 Essen

aeet@uni-due.de

Essener Schriften (ESS-KuLtur)
Die Essener Schriften zur Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaft (ESS-KuLtur) wurden 2009 von vier WissenschaftlerInnen der Universität Duisburg-Essen ins Leben gerufen: dem Niederlandisten Prof. Dr. Heinz Eickmans, dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Werner Jung, der Mediävistin Prof. Dr. Nine Miedema und dem Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Schmitz.
 
Heute wird die Reihe herausgegeben von Prof. Dr. Heinz Eickmans, Prof. Dr. Werner Jung, Prof. Dr. Ulrich Schmitz und dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Jörg Wesche.
 
Die unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkte der Herausgeber geben gleichzeitig die thematische Richtung der Reihe vor und spiegeln die Vielfalt der Essener Germanistik.
 
In der Reihe ESS-KuLtur werden sprach-, literatur- und kulturwissenschaftliche Werke veröffentlicht. Die Qualität der einzelnen Beiträge wird durch einen wissenschaftlichen Beirat im Gutachterverfahren sichergestellt.

Weitere Informationen über die Reihe erhalten Sie über folgenden Link: PDF-Datei zum Download [522 KB]

Gesellschaftswissenschaftliches Institut Bochum (GIB)

Hinter dem Akronym GIB steht das Gesellschaftswissenschaftliche Institut Bochum e.V. der Ruhr-Universität Bochum.
GIB macht es sich hinsichtlich der zunehmenden Ausdifferenzierung der verschiedenen Wissenschaftsbereiche zur Aufgabe, einen Diskurs zwischen den Einzeldisziplinen herzustellen und langfristig eine gesellschaftliche Zentralperspektive zu erarbeiten.

Arbeits- und Forschungsergebnisse des Instituts finden sich in der Reihe Studien des Gesellschaftswissenschaftlichen Institutes Bochum, deren erster Band im Jahr 2007 erschien.

Nähere Informationen zum Institut finden Sie unter folgender URL:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/gib/

 

GIB 4: Georg Lukács – Totalität, Utopie und Ontologie.

Bauer / Caspers / Jung (Hg.) (2012): Georg Lukács. Totalität, Utopie und Ontologie.

C. J. Bauer / Britta Caspers / Werner Jung (Hg.) (2012):
Georg Lukács. Totalität, Utopie und Ontologie.

(Studien des Gesellschaftswissenschaftlichen Institutes Bochum. (GIB) Band 4)

Mit Beiträgen von: Christoph J. Bauer, Britta Caspers, Andreas Giesbert, Daniel Göcht, Michael Grewing, Werner Jung, Valentin Pluder, Martin Vialon

Seiten: 182
Buch: 29,90 
ISBN:978-3-942158-34-3
E-Book: 24,00 €
ISBN:978-3-942158-35-0

Band 4 des Gesellschaftswissenschaftlichen Institutes Bochum (GIB) beschäftigt sich, wie schon die beiden vorausgehenden Bände (GIB 2 und 3) mit Werk und Wirkung des ungarischen Philosophen Georg Lukács. In bewährter Weise versammelt „Georg Lukács – Totalität, Utopie und Ontologie“ sowohl bislang unpublizierte Texte von Georg Lukács aus dem Budapester Nachlass – ebenso wie zwei Briefe aus dem Besitz des Bochumer Hegel-Archivs – als auch Aufsätze, die sich mit systematischen Fragestellungen insbesondere von Lukács’ später Philosophie, der Ästhetik (Daniel Göcht) und Ontologie (Valentin Pluder und Andreas Giesbert) sowie mit der Rezeption von "Geschichte und Klassenbewußtsein" durch die Studentenbewegung (Michael Grewing) befassen. Hinzu kommt ein umfangreicher Essay (Martin Vialon), der sich mit dem nachhaltig von Lukács beeinflussten Literaturwissenschaftler und Romanisten Erich Auerbach auseinandersetzt.

Inhalt

Christoph J. Bauer, Britta Caspers, Werner Jung
Vorwort

I. Zwei Briefe und zwei Texte von Georg Lukács. Herausgegeben und kommentiert von Christoph J. Bauer, Britta Caspers und Werner Jung

Christoph J. Bauer, Britta Caspers, Werner Jung
Editorische Vorbemerkung

Georg Lukács
Zwei Briefe

Georg Lukács
Deutsche Kulturtat im Kriege

Georg Lukács
Antwort an Döblin

II. Abhandlungen

Valentin Pluder
‚Realismus‘ oder ‚Wirklichkeit‘. Über die Grundlagen der in Lukács’ Ontologie des gesellschaftlichen Seins vertretenen Erkenntnistheorie

Daniel Göcht
Widerspiegelung und Mimesis in Georg Lukács’ Die Eigenart des Ästhetischen

Andreas Giesbert
Menschwerdung. Der Begriff der Entfremdung beim späten Lukács

Michael Grewing
Hans-Jürgen Krahl und die Organisationsfrage bei Georg Lukács

Martin Vialon
Erich Auerbachs Mimesis-Brief an Fritz Strich (1948) im Kontext ästhetisch-widerständiger Formgebung als Lebensprinzip

 

Kritiken und Pressestimmen

„Der inzwischen vierte Bd. des GIB zu Lukács lässt vor allem jüngere Wissenschaftler zu Wort kommen, die sich interessanterweise vorzüglich dem Spätwerk zuwenden. […] Die recht heterogenen Beiträge sind durchaus von theoriegeschichtlicher Relevanz, […].“ (Rüdiger Dannemann, Rezension in: Das Argument. 305. 55. Jg., Heft 6/2013, S. 916 u. 917)

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