GIB 4: Georg Lukács – Totalität, Utopie und Ontologie.

Bauer / Caspers / Jung (Hg.) (2012): Georg Lukács. Totalität, Utopie und Ontologie.

C. J. Bauer / Britta Caspers / Werner Jung (Hg.) (2012):
Georg Lukács. Totalität, Utopie und Ontologie.

(Studien des Gesellschaftswissenschaftlichen Institutes Bochum. (GIB) Band 4)

Mit Beiträgen von: Christoph J. Bauer, Britta Caspers, Andreas Giesbert, Daniel Göcht, Michael Grewing, Werner Jung, Valentin Pluder, Martin Vialon

Seiten: 182
Buch: 29,90
ISBN:978-3-942158-34-3
E-Book: 24,00 €
ISBN:978-3-942158-35-0

Band 4 des Gesellschaftswissenschaftlichen Institutes Bochum (GIB) beschäftigt sich, wie schon die beiden vorausgehenden Bände (GIB 2 und 3) mit Werk und Wirkung des ungarischen Philosophen Georg Lukács. In bewährter Weise versammelt „Georg Lukács – Totalität, Utopie und Ontologie“ sowohl bislang unpublizierte Texte von Georg Lukács aus dem Budapester Nachlass – ebenso wie zwei Briefe aus dem Besitz des Bochumer Hegel-Archivs – als auch Aufsätze, die sich mit systematischen Fragestellungen insbesondere von Lukács’ später Philosophie, der Ästhetik (Daniel Göcht) und Ontologie (Valentin Pluder und Andreas Giesbert) sowie mit der Rezeption von "Geschichte und Klassenbewußtsein" durch die Studentenbewegung (Michael Grewing) befassen. Hinzu kommt ein umfangreicher Essay (Martin Vialon), der sich mit dem nachhaltig von Lukács beeinflussten Literaturwissenschaftler und Romanisten Erich Auerbach auseinandersetzt.

Inhalt

Christoph J. Bauer, Britta Caspers, Werner Jung
Vorwort

I. Zwei Briefe und zwei Texte von Georg Lukács. Herausgegeben und kommentiert von Christoph J. Bauer, Britta Caspers und Werner Jung

Christoph J. Bauer, Britta Caspers, Werner Jung
Editorische Vorbemerkung

Georg Lukács
Zwei Briefe

Georg Lukács
Deutsche Kulturtat im Kriege

Georg Lukács
Antwort an Döblin

II. Abhandlungen

Valentin Pluder
‚Realismus‘ oder ‚Wirklichkeit‘. Über die Grundlagen der in Lukács’ Ontologie des gesellschaftlichen Seins vertretenen Erkenntnistheorie

Daniel Göcht
Widerspiegelung und Mimesis in Georg Lukács’ Die Eigenart des Ästhetischen

Andreas Giesbert
Menschwerdung. Der Begriff der Entfremdung beim späten Lukács

Michael Grewing
Hans-Jürgen Krahl und die Organisationsfrage bei Georg Lukács

Martin Vialon
Erich Auerbachs Mimesis-Brief an Fritz Strich (1948) im Kontext ästhetisch-widerständiger Formgebung als Lebensprinzip

 

Kritiken und Pressestimmen

„Der inzwischen vierte Bd. des GIB zu Lukács lässt vor allem jüngere Wissenschaftler zu Wort kommen, die sich interessanterweise vorzüglich dem Spätwerk zuwenden. […] Die recht heterogenen Beiträge sind durchaus von theoriegeschichtlicher Relevanz, […].“ (Rüdiger Dannemann, Rezension in: Das Argument. 305. 55. Jg., Heft 6/2013, S. 916 u. 917)

Zurück